Field Day 2026: Gut zu wissen
Crossband-Repeater: Fairness geht vor
Gerade weil der Crossband-Repeater der ISS vergleichsweise einfach zu arbeiten ist, gilt am Field Day eine klare Regel: Ein QSO ist genug.
Mehrere Verbindungen über den Repeater werden für den Field Day nicht zusätzlich gewertet. Deshalb sollte der Repeater nach einem erfolgreichen Kontakt wieder freigegeben werden, damit auch andere Funkamateure die Chance auf ein QSO erhalten.
QSO mit einem Astronauten?
Ja, das ist grundsätzlich möglich. ARISS weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass für den Field Day 2026 derzeit keine Aktivitäten von Crew-Mitgliedern in diese Richtung geplant sind. Ganz ausgeschlossen ist ein spontaner Funkbetrieb durch ein Besatzungsmitglied damit zwar nicht, angekündigt ist derzeit aber nichts.
QSO mit einem Astronauten: keine Satellite-Bonuswertung
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem Kontakt über den ISS-Repeater und einem direkten Kontakt mit einem Crew-Mitglied.
Ein Boden-zu-Weltraum-QSO mit einem Astronauten zählt zwar für die normalen QSO-Punkte, ist jedoch nicht für den Satellite Bonus anrechenbar. Wer also das seltene Glück eines direkten Kontakts mit der ISS-Besatzung hat, darf sich über das Erlebnis freuen – für die Bonuswertung am Field Day bringt es aber keinen zusätzlichen Vorteil.
Crew-Mitglieder sind für die Teilnahme am Field Day nicht geplant
ARISS hält zudem fest, dass die Besatzungsmitglieder der ISS im Alltag stark eingebunden sind. Aktuell hat kein Crew-Mitglied angekündigt, während des Field Day aktiv Funkbetrieb machen zu wollen. Die Aktivität ist an Bord aber bekannt.
Crossband-Repeater im Auge behalten
Beobachtungen aus der Praxis zeigen, dass direkte Kontakte mit der ISS-Crew häufig im Umfeld des Crossband-Betriebs zustande kommen. Es lohnt sich daher, die entsprechenden Frequenzen aufmerksam zu beobachten – insbesondere während des Field Day.
Wie man grundsätzlich mit einem Astronauten im Weltraum Kontakt aufnehmen kann, haben wir in unserem Tutorial zusammengefasst.
Quelle:
Meldung der ARISS über soziale Medien